Innerartliche Sozialaggression

Innerartliche Sozialaggression

„Social Time“ – Vermittlung von Sozialkompetenz!

 

Dabei sollte der zu integrierende Hund in drei Phasen an ein solches Vorhaben herangeführt werden.

1. Phase:

Hoher Grundgehorsam sowohl auf sozialer Ebene als auch auf formaler Ebene. Der Leinenführigkeit, der zuverlässige Rückruf, ein von Außenreizen belastbares Sitz und Platz und ein stabiles verharren auf einer Decke sind die Übungselemente.

2. Phase:

Der Unterschied zwischen offenem und geschlossenem Führmodus wird vermittelt. Hundebegegnungen werden unter Aufsicht des Trainers trainiert. Entweder geht man an dem entgegenkommenden Hund vorbei oder man lässt Kontakt zu. Hierzu werden individuelle Führstrategien erarbeitet und das kontrollierte Unterbrechen so wie das kontrollierte Abbrechen einer Hundebegegnung wird trainiert.

3. Phase:

In Phase 2 wird noch jeder Hundekontakt gezielt gesteuert und die Kontaktpartner sind noch Handverlesen. In Phase 3 nicht mehr. Jede Form der Profilierung bis hin zur sozialaggressiven Auseinandersetzung wird geduldet oder eben nicht. Jeder Hund kann jeden treffen. Der Hintergrund ist, ein Hund soll nicht immer durch Fremdmanipulation zu sozialem Wunschverhalten gezwungen werden. Innerartliches soziales Lernen darf stattfinden?!

Social time findet ein mal im Monat statt. Treffpunkt wird vorher bekannt gegeben. Maximale Teilnehmerzahl 12 Hunde auf 2 Trainer aufgeteilt.

„Social Time“ ist ein strukturiert geführter Spaziergang in dem das Ausdrucksverhalten der teilnehmenden Hunde vermittelt wird. Es wird Aufklärung über die Optik, Motivation und „Trigger“ eines bestimmten Ausdruckverhaltens in der jeweiligen Hundekonfrontation vermittelt. Die wichtigste Arbeit des Hundetrainers besteht aber darin dem Zweibeiner zu vermitteln wie er/sie sich in solchen Hundebegegnungen verhalten sollte  und /oder sogar Einfluss nehmen könnte bzw. müsste.

Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Mehr Infos unter 01627198465

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